Herzzeitlose

„Herzzeitlose"
Gedichte,
1995,
71 Seiten,
ISBN 3-930045-26-5

 

„Sprachlos“

Wiese im Bergwind
unter schwarzenden Wolken
Rose in den Sommer
geworfen von wo
du löscht das
Begreifen und
machst sprachlos
vor deiner
Übermacht.

„Ohne dich“

Seitdem du fort bist
blasst der blaue Mohn
schneller fallen die Blätter
der Rose im Haus
riecht es nach Leere.
Die Sonntagsglocken
singen hohl ist der
Abend wenn die
Rabenkrähen auf meine
Seele stürzen die Gefühle
in die Nacht.